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Aktuelle Meldungen

Mitgliederbefragung zur Personalvermittlungsbranche
Kontinuierliches Wachstum der Branche in 2011, neue Strategien im Umgang mit Fachkräftemangel in 2012 sind dringend erforderlich

20.12.2011 bpv // Die Personalvermittlungsbranche kann für das Jahr 2011 erneut einen deutlichen Anstieg der Vermittlungen verzeichnen. Nachdem die Zahl der vermittelten Arbeit­nehmer im Jahr 2010 sprunghaft um 88 Prozent angestiegen war, geht die Branche für das Jahr 2011 von einem weiteren Plus von 25 Prozent aus. Bereits die ersten beiden Quartale des Jahres zeigten einen spürbaren Zuwachs von insgesamt durchschnittlich 32 Prozent. Dies ist das Ergebnis der jährlichen Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Personalvermittlung (BPV).

Die Umfrage verdeutlicht weiterhin, dass der vieldiskutierte Vermittlungs­gutschein in der Praxis der BPV-Mitgliedsunternehmen nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle spielt: Der Anteil der Vermittlungen mit Vermittlungsgutschein war zwar im Jahr 2010 leicht angestiegen (13 Prozent), um jedoch 2011 dem Trend der vergangenen Jahre zu folgen und auf 11 Prozent abzufallen.

Dramatisch zeigt sich die Situation auf dem Bewerbermarkt. 70 Prozent der befragten Unternehmen gaben das Fehlen geeigneter, zum Wechsel bereiter Kandidaten an. Nur 20 Prozent der befragten Unternehmen waren mit der Bewerbersituation und dem Kandidatenpool zufrieden. In mehreren Qualifikationsfeldern tritt der Fachkräftemangel bereits deutlich zutage: Qualifizierte Kandidaten fehlen insbesondere in den Heil- und Pflege- sowie den MINT-Berufen, wohingegen kaufmännische Vakanzen derzeit noch besser besetzt werden können.

Thomas Schonscheck, Vorstandsvorsitzender des BPV, erklärt zum Ergeb­nis der Umfrage: „Die Personalvermittlungsbranche hat in den Jahren 2010 und 2011 eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Nach einem fulminanten Jahr nach der Krise hat sich unsere Branche auch in diesem Jahr positiv weiter entwickelt. Nun gilt es, dem sich seit Jahren abzeichnenden Trend des Fachkräftemangels, dem Fehlen geeigneter Kandidaten, vehement entgegenzutreten.“ Deutschland müsse im Kampf um qualifiziertere Arbeitnehmer wettbewerbsfähig bleiben, so Schonscheck weiter. Ein besonderes Augenmerk müsse deshalb künftig auf die Steuerung der Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland gelegt werden. Es gelte, technische Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen, eine so genannte Willkommenskultur zu etablieren, um eine verbesserte soziale und kulturelle Integration von ausländischen Arbeitnehmern zu ermöglichen.

 

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen finden Sie hier

 

Pressekontakt BPV e.V.
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