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Pressemeldungen – Archiv

2003-2005

Private Personalvermittler wollen Arbeitsagenturen entlasten

Bonn, 3.02.2004
In der aktuellen Diskussion über weitere Schritte zur Reform der Bundesagentur für Arbeit gehen derzeit die Vorschläge bis hin zur Auflösung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Was in der politischen Debatte diskutiert wird, findet auch in der Öffentlichkeit entsprechende Zustimmung. In einer aktuellen Umfrage von Focus waren 41 Prozent von 1013 Befragten dafür, die BA abzuschaffen und die Vermittlung zu privatisieren.

„Wer in diese Richtung weiter denkt, sollte darauf aufbauen, dass bereits viele Private Personalvermittler zum Nutzen der Arbeitsuchenden und der Wirtschaftsbetriebe professionelle Vermittlungsdienstleistungen erbringen", betont Gert Denkhaus, Geschäftsführer des Bundesverbandes Personalvermittlung e.V. (BPV) in Bonn. Allein die Mitgliedsagenturen im BPV seien auf bundesweit rund 800 Büros verteilt. Es handele sich dabei größtenteils um seit vielen Jahren am Markt tätige Personalvermittler, teils auch international erfahrene Personal-Dienstleister, die „willens und in der Lage sind, auch kurzfristig Strukturen aufzubauen, um Vermittlungsaufgaben von den öffentlichen Arbeitsagenturen zu übernehmen", so Denkhaus. In letzter Konse-quenz könne die gesamte öffentliche Arbeitsvermittlung, die derzeit die bundesweit tätigen rd. 10.000 BA-Vermittler erbringen, von den gewerbsmäßigen Personal-Dienstleistern übernommen werden. Die Privaten vermittelten schnell und effizient, überdies könne der Etat der BA in Milliardenhöhe entlastet werden, meint Denkhaus. Der BPV stehe für entsprechende Gespräche mit den zuständigen Institutionen in Nürnberg und Berlin jederzeit zur Verfügung.

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