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Pressemeldung

09.06.2006

FDP fordert marktgerechte Ausgestaltung des Vermittlungsgutscheins

In ihrem Entschließungsantrag „Vermittlungsgutscheine der Bundesagentur für Arbeit marktgerecht ausgestalten – private Arbeitsvermittlung stärken" setzt sich die FDP für das Fortbestehen des Gutscheins nach 2006 ein. Allerdings müssen laut FDP einige Änderungen in Kraft treten, um den Vermittlungsgutschein erfolgreicher zu machen. Das größte Erfolgeshemmnis sei der geringe Anreiz für private Vermittler, das Instrument entsprechend einzusetzen. Im Entschließungsantrag heißt es: „Der mangelnde Erfolg der Gutscheine ist in erster Linie auf die fehlerhafte Ausgestaltung der Vermittlungsgutscheine zurückzuführen. Daneben sind die Ausstellung und Einlösung der an eine Vielzahl von Voraussetzungen gebundenen und nur für die Dauer von drei Monaten gültigen Gutscheine mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden. Private Arbeitsvermittlung ist in der Lage, eine effiziente, den Ansprüchen eines modernen Arbeitsmarktes gerecht werdende Vermittlungsdienstleistung zu erbringen. Sie soll daher stärker als bisher die staatlichen Vermittlungsbemühungen ergänzen, denn von einem Wettbewerb um effiziente Arbeitsvermittlung profitieren alle Beteiligten."

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