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Handelsblatt, 17.07.2006

SPD will Gutschein für private Arbeitsvermittlung verlängern

"Dienstleister brauchen Verlässlichkeit" – Förderinstrument läuft 2006 aus

BERLIN

Die SPD will eine private Arbeitsvermittlung länger mit Hilfe von Gutscheinen für Arbeitslose fördern als dies bislang geplant war. Nach den aktuellen Gesetzesvorgaben würde dieses im März 2002 eingeführte Förderinstrument der Bundesagentur für Arbeit (BA) zum Jahresende ersatzlos wegfallen. „Wir wollen den Vermittlungsgutschein um ein Jahr verlängern", sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Klaus Brandner, dem Handelsblatt.
Mit solchen Gutscheinen im Wert von je 2 000 Euro können Arbeitslose statt der staatlichen Jobvermittler private Dienstleister mit der Stellensuche beauftragen.Wie es in Koalitionskreisen heißt, steht auch die Union den Überlegungen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. (Mehr dazu s. Word-Dokument)

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